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„Wenn ein Kind bereits die Sprache der Nachbarn und Freunde lernt, die sich von der der Eltern unterscheidet, gewinnt es Verständnis für die Kultur dieser Nachbarn“, so Harald Baumann-Hasske. „Das ist dort, wo es diese Nachbarn unmittelbar gibt, besonders sinnvoll und notwendig - weil die erlernte Sprache zugleich eine Kultur erschließt, und diese nicht theoretisch und im Unterricht bleibt, sondern praktisch mit Leben erfüllt wird.“

„Das Erlernen einer Fremdsprache gerade im frühkindlichen Alter fördert den persönlichen Bildungs- und Reifungsprozess. In den Grenzregionen gehört das gemeinsame Leben in Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft zwischen Sachsen, Tschechien und Polen zum Alltag.“ Deshalb setzte sich die Koalition mit ihrem Antrag unter anderem für mehr Muttersprachler als Lehrer und Erzieher für Kita und Schule ein, aber auch für Fort- und Weiterbildungsangebote einheimischer Pädagoginnen und Pädagogen, so Baumann-Hasske.

„Wir wollen wir die Bedingungen verbessern, damit noch mehr Sächsinnen und Sachsen sich auch in Polnisch und Tschechisch mit den Nachbarn, Kollegen und Freunden verständigen können.“

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Dresden, 16. Mai 2017
PRESSEMITTEILUNG
der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Thema: Bildung
Harald Baumann-Hasske, Sprecher für Europapolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zum Koalitionsantrag „Stärkung der grenzüberschreitenden nachbarsprachigen Bildung

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