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„Die in Sachsen entwickelten Erstorientierungskurse für Geflüchtete sind ein Erfolgsprojet“, so Juliane Pfeil-Zabel. „Sie vermitteln schnell und unkompliziert wichtiges Wissen für das Zusammenleben in Deutschland. Damit stärken wir auch unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auf guten Projekten soll man sich aber nicht ausruhen, sondern Zielrichtung und Wirkung überprüfen.“

„Mit dem praxisnahen Alltagswissen können schon so manche Konflikte im Entstehen entschärft werden. Das kommt sowohl den Asylsuchenden als auch denen zu Gute, die mit Asylsuchenden zu tun haben. Die Teilnehmer werden darüber informiert, wie das Zusammenleben in Deutschland funktioniert, wie wichtig beispielsweise die Werte der Gleichberechtigung von Mann und Frau, der Religionsfreiheit und der Gewaltlosigkeit sind.“

Hintergrund: Nach einer Erprobung in ausgewählten Einrichtungen werden die Kurse seit Juli 2017 in allen Erstaufnahmeeinrichtungen angeboten. Seither haben an 258 Erstorientierungskursen rund 6.000 Asylsuchende teilgenommen. Im gleichen Zeitraum beantragten in den sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen circa 7.600 Menschen Asyl. Das heißt, circa 80 Prozent der Ankommenden gehen in solche Kurse. (Quelle: Pressemitteilung Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration).

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Dresden, 08. November 2018
PRESSEMITTEILUNG
der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Thema: Integration/Asyl
Juliane Pfeil-Zabel, Sprecherin für Integrationspolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Donnerstag zum Koalitionsantrag „Schnelle Orientierung von Anfang an: Angebote für Erstorientierungskurse in Sachsen weiterentwickeln (Drs 6/13239)

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