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+++ Orientierung an Tarifvergütung angemessen +++

„Die neuen von der Hans-Böckler-Stiftung vorgelegten Zahlen zur Ausbildungsvergütung sind alarmierend. Sowohl die großen Unterschiede zwischen Ost und West als auch die Differenzen zwischen den Berufen sind ungerecht. Wir brauchen endlich einen bundesweit einheitlichen Azubi-Mindestlohn. Ich erwarte, dass die von der Großen Koalition vereinbarten Pläne für eine Mindestausbildungsvergütung deshalb zügig umgesetzt werden“, so Henning Homann.

„Eine solche Mindestvergütung  würde auch die Attraktivität der Ausbildung steigern. Das käme vor allem Branchen zugute, die derzeit mit sehr hohen Abbrecherquoten zu kämpfen haben oder in denen Fachkräftemangel herrscht.“

„Die Höhe der Mindestvergütung sollte bei 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Vergütung des jeweiligen Ausbildungsjahres liegen, so wie es der DGB bereits vorgeschlagen hat. Das entspräche etwa 630 Euro“, so Henning Homann. „Damit würden beispielsweise Auszubildende im Friseurhandwerk oder Fleischereihandwerk profitieren.“ 

Pressemitteilung des WSI (Institut der Hans-Böckler-Stiftung)

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Dresden, 26. Juli 2018
PRESSEMITTEILUNG
der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Thema: Arbeitsmarkt
Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag und Sprecher für Arbeitsmarktpolitik, am Donnerstag zur Ausbildungsvergütung

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