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+++ Bessere Vergütung +++ Qualität der Ausbildung erhöhen +++ Jugendberufsagenturen stärken +++

„Eine durchschnittliche Abbrecherquote von 25 % können wir uns gerade in Sachsen nicht leisten. Wir brauchen jeden Auszubildenden, denn das sind unsere Fachkräfte von Morgen“, so Henning Homann. „Es gibt nicht DIE eine Maßnahme, die alles richtet. Wir müssen an mehreren Stellen ansetzen. Dabei muss es um eine bessere Vergütung, die Verbesserung der Ausbildungsqualität und die Stärkung von Jugendberufsagenturen gehen.

„Der von der Großen Koalition vereinbarte Azubi-Mindestlohn – die sogenannte  Mindestausbildungsvergütung – wird für Verbesserungen sorgen und sollte deshalb schnell umgesetzt werden. Denn auch Auszubildende haben ein Recht auf eine angemessene Bezahlung, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Dies würde gerade in den Bereichen mit den höchsten Abbrecherquoten die Attraktivität steigern.“

„Wir müssen gleichzeitig feststellen, dass nicht in allen Unternehmen die Ausbildungsqualität stimmt. Hier ist die Wirtschaft in der Pflicht, gemeinsam mit den Kammern Strategien zu entwickeln“, so Homann weiter.

„Im Freistaat haben wir mit dem Aufbau der Jugendberufsagenturen bereits einen wichtigen Schritt unternommen. Unser Ziel ist es, dass durch die Zusammenarbeit von Jobcenter, Arbeitsagentur, Schulen und Kommunen jeder Jugendliche in Sachsen den ihm entsprechenden Weg ins Berufsleben findet. Dabei spielt die Berufsorientierung eine immer größere Rolle. Denn wer eine realistische Vorstellung von seinem Job hat, wird die richtige Berufswahl treffen“, so Homann abschließend.

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Dresden, 05. April 2018
PRESSEMITTEILUNG
der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Thema: Arbeitsmarkt/Lehrlingsausbildung
Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag und Sprecher für Arbeitsmarktpolitik, zur Abbrecherquote in der Berufsausbildung

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