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"Jahrgangsübergreifender Unterricht setzt positive Impulse – einerseits im ländlichen Raum zum Erhalt unserer Grundschulen, andererseits als pädagogisches Konzept zur Weiterentwicklung unserer Schulen", resümiert SPD-Bildungsexpertin Sabine Friedel. Nach der fachlich fundierten Anhörung im September 2017 haben die Koalitionsfraktionen Anregungen in einem Änderungsantrag aufgegriffen.

"Ich freue mich, dass dadurch zukünftig auch Grundschulen, die jahrgangsübergreifenden Unterricht freiwillig aus pädagogischer Motivation praktizieren, Anrechnungsstunden zur individuellen Förderung erhalten werden“, so Friedel weiter.

„Zukünftig sollen sich alle jahrgangsübergreifend unterrichtenden Schulen in einem Netzwerk austauschen können, um voneinander zu lernen. Wir öffnen die bewährten Strukturen der Schulen im ländlichen Raum für öffentliche und freie Grundschulen, die sich dem Thema widmen. Auch sollen mehr Hospitationsmöglichkeiten geschaffen und weiterhin kontinuierlich Fortbildungen angeboten werden."

"Die positiven Eindrücke zum sozialen Lernen, zur individuellen Förderung und zum gemeinsamen Gestalten von Schule haben uns bestärkt, diese Arbeit zu würdigen. Deshalb wird jahrgangsübergreifender Unterricht ab August 2018 an unseren weiterführenden Schulen ermöglicht. Laut neuem Schulgesetz kann er in bestimmten Fächern auch an Oberschulen oder Gymnasien Einzug halten. Weiterführende Schulen, die sich hier auf den Weg machen, sollen natürlich von den Erfahrungen unserer Grundschulen profitieren, weshalb das Kultusministerium hier bei der Vernetzung unterstützen soll“, erklärt Sabine Friedel abschließend.

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Dresden, 02. März 2018
PRESSEMITTEILUNG
der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Thema: Schule
Sabine Friedel, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt zum einmütig geänderten Antrag „Jahrgangsübergreifender Unterricht“ (Drs. 6/7699 + Änderungsantrag) im heutigen Schulausschuss

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