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„Sachsen bekennt sich mit dem Aktionsplan zu aktiver Gleichstellung und gezielter Bekämpfung von Diskriminierung. Das ist ein Kurswechsel, auf den wir lange hingearbeitet haben“, so Iris Raether-Lordieck .

„Gleichstellungsministerin Petra Köpping hat wieder gezeigt, wie man Aktionspläne und Gesetze erarbeiten muss: gemeinsam und auf Augenhöhe mit den engagierten Akteuren. Deswegen ist das Ergebnis umso wertvoller“, so Henning Homann.

+++ Debatte über bessere Qualität nutzen +++ Verbesserungen seit 2014 +++ Unterstützung durch den Bund erforderlich +++

„Mir ist es wichtig, die Qualität in der frühkindlichen Bildung weiter zu verbessern und auch die Debatte darüber zu führen, wie das gelingen kann. Ich begrüße die Gründung und die Aktionen des Graswurzelbündnisses ‚Die bessere Kita‘ daher ausdrücklich. In der letzten Woche habe ich mich bereits mit Akteurinnen und Akteuren der Initiative im Landtag getroffen. Uns allen ist klar, dass gesellschaftlicher Druck notwendig ist, um Mehrheiten für bessere Kitas zu erlangen. Ich finde, es ist ein lohnenswertes Ziel hierfür gemeinsam zu kämpfen, um unseren Kindern bestmögliche Bildungschancen zu bieten“, so die Kita-Expertin der SPD-Fraktion.

Dirk Panter, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, setzt seine Sachsen-Tour fort und ist am Donnerstag, 21. September in Nordsachsen unterwegs. Dabei wird er von seinem Fraktionskollegen und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Volkmar Winkler begleitet, der bis zu seiner Wahl in den Sächsischen Landtag Bürgermeister der Stadt Mügeln war.

„Unsere 18 Abgeordneten sind in den Regionen verwurzelt und pflegen –  wo immer möglich –  enge Kontakte zu Bürgerinnen und Bürgern, Institutionen, Unternehmen, Gewerkschaften und Verwaltungen“, so SPD-Fraktionschef Dirk Panter. „Diesen Kontakt suche ich auch bei meiner Sachsen-Tour. In Nordsachsen werde ich mich ganz konkret zur Situation in der Pflege und auf dem regionalen Arbeitsmarkt informieren und außerdem mit vielen Kommunalpolitikern austauschen. “

Erste Besuchsstation am Donnerstagvormittag ist Taucha. Dort trifft sich Panter mit dem Bürgermeister Tobias Meier.  Anschließend besuchen Panter und Winkler um 13:30 die Wohnpflegeeinrichtung am Rosenhügel der Lebenshilfe Oschatz e.V.

+++ Anhörung bestätigt große Potenziale +++ Erfahrungen für alle Schularten nutzen +++

„Es war eine sehr inspirierende Anhörung: Nicht nur Lehrkräfte aus staatlichen und freien Schulen, sondern auch ein Vater und eine Schülerin haben über den jahrgangsübergreifenden Unterricht an ihren Schulen berichtet. Schnell ist klar geworden, wie viel Potenzial in dieser Form steckt: Leistungsstärkere und -schwächere Schüler profitieren voneinander. Die Schulen öffnen sich für neue Lernmethoden und schaffen es, die Kinder für das Lernen zu begeistern. Es gelingt gut, mit Vielfalt umzugehen. Kinder mit ganz unterschiedlichem Entwicklungsstand können gemeinsam unterrichtet werden. Das gibt auch neue Perspektiven auf den Umgang mit aktuellen Themen wie Integration, Inklusion und Binnendifferenzierung. Nicht zuletzt sind die Lehrkräfte deutlich zufriedener mit ihrer Arbeit, das Schulklima und der soziale Umgang miteinander sind positiv. Gerade die Themen ‚soziales Lernen‘, Kommunikation und Konfliktlösung werden in unserer Gesellschaft immer wichtiger werden und finden hier eine wirksame Umsetzung.

+++ Faire Aufgabenteilung zwischen Landkreisen und kreisfreien Städten +++

„Zum 3. Juli 2017 wohnten von den in Sachsen lebenden 48.649 anerkannten Asylberechtigten 24.308 Menschen und damit rund die Hälfte allein in Dresden und Leipzig. Das stellt die Städte vor diverse Herausforderungen, sei es mit Blick auf den Wohnungsmarkt oder die Angebote von Integrations- und Sprachkursen“, erklärt die integrationspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Juliane Pfeil-Zabel.

„Der Zuzug in die beiden Großstädte hat aber auch Auswirkungen auf die Kommunen. In manchen Orten werden Sprach- und Integrationskurse nicht voll belegt oder aufgrund eines Wegzugs mittendrin abgebrochen. Damit bleiben wichtige Integrationsmaßnahmen zum Teil ungenutzt, während andernorts lange Wartezeiten entstehen. Landkreise und kreisfreien Städte müssen offen darüber diskutieren, wie dieses Ungleichgewicht zukünftig reduziert und die Aufgabenteilung fairer gestaltet werden kann“, so Pfeil-Zabel.  

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