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+++ Köpping: "Die Frage der Rentengerechtigkeit ist damit allerdings noch nicht gelöst."+++

Zur Einigung der Großen Koalition in Berlin zur Grundrente, erklären der Ostbeauftrage der SPD und Vorsitzende der SPD Sachsen, Martin Dulig, sowie die Ostpolitikerin und Integrationsministerin der SPD Sachsen, Petra Köpping:

Martin Dulig: „Die SPD hat Wort gehalten. Ich freue mich, dass die Große Koalition in Berlin endlich eine Einigung bei der Grundrente gefunden hat. Mit der Grundrente bringen wir ab Januar 2021 mehr Gerechtigkeit für die Rentnerinnen und Rentner im Land, gerade auch in Ostdeutschland. Arbeit muss sich lohnen. Wer 35 Jahre gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, aber während des Arbeitslebens zu niedrige Löhne bekommen hat, wird nun von der Grundrente profitieren. Lebensleistung verdient Anerkennung – dies geschieht nun. Mit der Grundrente wird dieses Versprechen endlich eingelöst“, so Martin Dulig

Gerade mit Blick auf den Osten Deutschlands sei die Einführung der Grundrente ein wichtiger Fortschritt. Martin Dulig: „Gerade bei uns im Osten ist die Einführung der Grundrente ein wichtiger sozialdemokratischer Meilenstein, von dem viele Menschen profitieren werden. Im Osten haben viele Menschen besonders lange gearbeitet, haben aber wegen niedriger Löhne und häufigerer Arbeitslosigkeit oft deutlich geringere Rentenansprüche und erhalten so nur Geld aus der Grundsicherung. Der Ruf der Menschen, dass sie nach einem Leben voller Arbeit bessergestellt werden müssen, als jene, die nicht gearbeitet haben, ist genau unser Anspruch. Diese Menschen verdienen die Anerkennung ihrer Lebensleistung, gerade wegen der unterbrochenen und wechselhaften Erwerbsbiografien. Sie haben ein Recht auf eine sichere und würdige Altersvorsorge. Insbesondere für ostdeutsche Frauen ist dies ein wichtiger sozialpolitischer Meilenstein. Die Grundrente leistet einen wichtigen Beitrag, das Kernversprechen unseres Sozialstaates zu erneuern. Dank unseres Bundes-Arbeitsministers Hubertus Heil ist es gelungen, nach langen Diskussionen eine Respektrente einzuführen.“

Petra Köpping ergänzt: „Ich bin froh, dass es endlich einen Durchbruch in dieser für uns Sozialdemokraten wichtigen Grundsatzfrage gibt. Damit wird vielen Menschen geholfen. Die Frage der Rentengerechtigkeit ist damit allerdings noch nicht gelöst. Insbesondere mit Blick auf die Härtefälle bei der Rentenüberleitung gibt es noch einiges zu tun.“

Pressemitteilung der SPD-Sachsen.

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