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Von Petra Köpping:

An 21 von 23 Regionalkonferenzen konnte ich teilnehmen. Das war eine große, spannende Herausforderung und das bedeutete zunächst erstmal viele tausend zurückgelegte Kilometer. Sie brachten mir tolle Begegnungen mit Genossinnen und Genossen in ganz Deutschland ein, für die ich sehr dankbar bin. Ich gebe zu, dass ich anfangs selbst überrascht war, zu welcher Begeisterung die Partei nach wie vor fähig ist. Ich wünsche mir sehr, dass wir diesen Schwung mitnehmen und mit ihm auch die neuen Parteivorsitzenden ins Amt tragen – welches Duo sich auch immer durchsetzen wird. Es war ein echtes Highlight für mich zu sehen, wie groß das Interesse an den Regionalkonferenzen ist, wie unterschiedlich die Partei in den einzelnen Regionen des Landes aufgestellt ist und wie sich die Basis für einen echten Neuanfang an der Parteispitze interessiert.

Das Konzept der Regionalkonferenzen ist grundsätzlich aufgegangen, auch wenn ich gemeinsam mit Boris kritisierte, dass die Redezeit, die den Kandidatinnen und Kandidaten eingeräumt werden konnte, zu kurz war, um bei den Themen in die Tiefe zu gehen. Viele nutzten daher die Gelegenheit, uns über die Sozialen Medien oder nach den Veranstaltungen anzusprechen und über die Themen zu reden, die ihnen am wichtigsten erscheinen. Besonders gefreut haben mich die vielfältigen Rückmeldungen von Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Ebene. Die Macherinnen und Macher vor Ort, die genau wissen, worauf es bei einer bürgernahen Politik ankommt, haben genau hingehört, diskutiert und sich eine Meinung gebildet. Ich bin daher sehr zuversichtlich, dass wir das innerparteiliche Band zwischen denen, die in der Berliner Parteizentrale die Verantwortung tragen und denen, die sich vor Ort haupt- und ehrenamtlich für Demokratie und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft einsetzen, durch die Regionalkonferenzen gestärkt haben.

Ich glaube, allen Kandidierenden war bewusst, dass wir alle gemeinsam für ein wichtiges Ziel kämpfen – die Neuaufstellung der SPD. Und daher danke ich allen Mitkandidatinnen und Mitkandidaten für den fairen und respektvollen Umgang miteinander. Ich danke den Organisatorinnen und Organisatoren, die Großartiges geleistet haben und natürlich bedanke ich mich auch ganz herzlich bei den Genossinnen und Genossen, die interessiert waren, mitdiskutiert und sich eingebracht haben. Zum Schluss sei mir noch eine Bitte gestattet: Lasst uns auch künftig so fair und respektvoll miteinander umgehen. Lasst uns untereinander zuhören und Standpunkte diskutieren. Und lasst uns weiterhin für die Werte eintreten, die uns wichtig sind und die für uns die Sozialdemokratie ausmachen.

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