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Petra Köpping unterstützt den Vorstoß von Martin Dulig, der auf eine schnelle Entscheidung für die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung drängt und die CDU aufgefordert hat, sich bei dem Thema bis Ende des Monats endlich zu bewegen.

 „Ich verstehe nicht, warum sich nicht alle in Sachsen für eine Grundrente ohne Bedüftigkeitsprüfung einsetzen“, so Petra Köpping. „Damit kann doch den Menschen ganz konkret geholfen werden.“ Köpping verweist darauf, dass im Osten Deutschlands von einer solchen Grundrente etwa 750.000 Frauen und Männer profitieren würden. „Das ist eine konkrete Folge der Umbrüche in der Nachwendezeit, als sich hier im Osten viele Menschen mit kleinen Löhnen über Wasser gehalten haben.“

 „Es ist eine Sache der Vernunft und des Respekts, dass die Grundrente jetzt endlich kommt – und zwar ohne Bedürftigkeitsprüfung. Ansonsten machen wir den gleichen Fehler wie bei Hartz IV und schicken Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, als Bittsteller zum Amt. Ich sage es ganz klar: Eine Rente, von der man leben kann, ist kein Gnadenakt. Es ist der verdiente Respekt, der uns allen zusteht.“

Petra Köpping schrieb 2018 das Buch „Integriert doch erst mal uns!“ und setzte sich darin als eine der ersten Ministerinnen grundsätzlich mit der Nachwendezeit auseinander. Sie gehört zum Spitzenteam der SPD Sachsen zur Landtagswahl am 1. September und ist derzeit Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.

Pressemitteilung der SPD-Sachsen vom 01.08.2019

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