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Frauen und Politik, Frauen in der Politik - Passt das zusammen?

Eine nicht nur von Frauen immer wieder häufig gestellte Frage.

Wenn Frau Politik macht …. …kann sie eine Menge erzählen.

Garantiert, und nicht nur sie. Eine Einladung an Frauen und Mädchen ins Oschatzer E-Werk am 6. August um 19 Uhr zur Diskussionsrunde mit der sächsischen Staatsministerin und SPD-Politikerin Petra Köpping Oschatz. Für manchen eine provokante Frage: Passen Frauen und Politik zusammen? Ein Blick auf statistische Fakten verrät: Ganze zehn Prozent aller Ober- und Bürgermeister in Deutschland sind Frauen. In Stadt- und Gemeinderäten sowie in Kreistagen sind im Durchschnitt 25 Prozent der Abgeordneten Frauen. Auf der Ebene der Landtage regieren Frauen mit einem durchschnittlichen Anteil von 30 Prozent in den Parlamenten mit. Ganze zwei Frauen sind in Deutschland als Ministerpräsidenten an der Spitze eines Bundeslandes zu finden. Und das, obwohl seit dem 19. Januar 1919 zum ersten Mal Frauen sich in Deutschland an der Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung beteiligen konnten - als Wählerinnen und Gewählte. Der Frauenanteil damals betrug 8,7 Prozent und wurde erst bei der Wahl des Deutschen Bundestages im Jahre 1987 deutlich überschritten. Wo stehen wir heute? Warum trauen sich noch immer so wenige Frauen, politisch sich zu engagieren? Liegt es an den traditionellen Aufgaben, die sie in der Familie, dem Haushalt oder bei der Kindererziehung neben ihren beruflichen Aufgaben erfüllen? Dennoch gelingt es auch Frauen, in der Politik Karriere zu machen. Eine, die konsequent und erfolgreich ihren Weg in der Politik bis jetzt ging, ist Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping. Am 6. August kommt sie nach Oschatz auf Einladung des SPDLandtagsabgeordneten Volkmar Winkler zur Diskussionsrunde zu dem Thema. Dann will sie nicht nur von ihren eigenen Erlebnissen und Erfahrungen auf dem Weg als ehemalige Bürgermeisterin und Landrätin zur sächsischen Ministerin erzählen. Petra Köpping und Volkmar Winkler, der die Veranstaltung moderieren wird, laden auch interessierte Frauen und Mädchen ein, um von ihnen auch zu erfahren, wo sie Hemmnisse sehen, was sie bisher abschreckte. Sie wollen von den Gästen aber auch gern wissen, warum sie zum Beispiel schon selbst kandidierten oder wie sie Frauen in der Politik selbst erlebten. „Frauen haben zum Beispiel in unseren Gemeindevertretungen und in den Stadträten eine solide gute Arbeit geleitet. Das hat sich nicht nur auf typische Frauenthemen beschränkt. Mit ihrer besonderen Sicht und ihren Erfahrungen sozusagen als „Familienmanagerin“ haben sie viele Entscheidungen beeinflussen können“, weiß ich auch aus meiner Zeit als Bürgermeister“, so MdL Volkmar Winkler zu dem Thema. Das sollte auch anderen Frauen und Mädchen künftig Mut machen, sich in unserem Land politisch zu engagieren. Engagement auch, um ihre eigenen Interessen und die ihrer Familien, somit auch die vieler anderer Bürgerinnen, zu vertreten. In Sachsen, so zeige die Geschichte, habe es schon immer mutige und starke Frauen gegeben. „Vielleicht können Petra Köpping und ich zu der Diskussionsrunde auch andere anregen, sich künftig zu engagieren. Die Palette ist groß, wo man das tun kann. Sie reicht von kommunalen Parlamenten, Vereinen bis hin zu anderem ehrenamtlichen Tun in Beiräten als berufene Bürger“, so Winkler auf eine rege Teilnahme von Frauen und Mädchen hoffend.

Der Veranstaltungsbesuch ist kostenlos. Anmeldungen gern unter 03435 / 9876025, jedoch nicht Bedingung.

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